Bei Satin ist Vorsicht geboten. Auch wenn es oft sehr edel klingt, gibt es massive Qualitätsunterschiede. Sätze wie "seidig weicher und luftig leichter Satin" klingen zwar toll, doch dahinter verstecken sich häufig billige Polyesterstoffe die zwar glänzen, sonst aber keine luxuriösen Trageeigenschaften bieten.
SATINARTEN
Baumwollsatin = hat zwar durchaus einen schönen Glanz und ist ein tolles Material, allerdings optisch nicht zu vergleichen mit dem hier sichtbaren Foto
Viskosesatin = kann einen sehr starken Glanz und weichen Fall bieten und ist eine gute vegane Alternative zu Seidensatin.
Seidensatin = tolle Haptik und Optik, allerdings mit viel Tierleid verbunden.
Polyestersatin = Es ist ja kein Geheimnis, dass ich kein Fan von synthetischen Chemiefasern bin. Polyestersatin kann sich statisch aufladen, führt zu stärkerem Schwitzen, unangenehmen Gerüchen und ist nicht angenehm zu tragen.
Projektideen: Kleider, Röcke, Oberteile, Tücher
NÄHTIPPS
- Zuschnitt = Achte beim Zuschnitt darauf alle Teile in die selbe Richtung ausgerichtet zuzuschneiden. Andernfalls verhält sich der Glanz unterschiedlich. Da der Stoff sehr rutschig ist, musst du ihn vor dem Zuschnitt gut fixieren und eine scharfe Stoffschere benutzen.
- Nähnadel = Feine Microtex-Nadel
- Nähen = Wenn möglich kannst du statt Stecknadeln kleine Stoffklammern verwenden. Diese fixieren den Stoff ohne ihn zu beschädigen und sind einfacher zu plazieren, ohne die Stofflagen gegeneinander zu verschieben. Achte beim Nähen von Satin darauf, eine kleinere Stichlänge von 2 einzustellen, so erhältst du die schönsten Ergebnisse.